Was Du glaubst, das bist
Du
Friedrich war als erfolgreicher Unternehmensberater
und Geschäftsmann in drei Kontinenten unterwegs.
Am Höhepunkt seines beruflichen Erfolges begann
er sich nach dem Sinn des Lebens zu fragen. Dieses
Verlangen nach wahrem Wissen und Weisheit brachte
ihn auf eine 15 jährige spirituelle Reise, die
ihn in mehr als 37 Länder führte.
Lassen wir ihn selbst weiter erzählen:
„Da ich ständig im Außen suchte,
fand ich zwar viel Interessantes und Faszinierendes,
aber nicht das Entscheidende. Als ich dann, nach 15
Jahren, endlich die geheime Lehre des höchsten
Wissens kennen lernte, öffnete sich der Weg zu
meinem Selbst, und zwar Selbstverwirklichung in nur
zwei Monaten.
Die Herrlichkeit, Einfachheit und die Mühelosigkeit
beeindruckten mich so sehr, dass ich mich augenblicklich
entschloss, dieses Wissen und meine Erfahrungen auf
diesem Gebiet weiterzugeben. Die herrliche Veränderung
der Menschen, die mit diesem Wissen in Berührung
kommen, spiegeln sich in den Kommentaren der Workshopteilnehmer."
(Siehe Referenzen)
Zur Zeit lebt Friedrich wieder einmal
in Österreich, und zwar in einem der landschaftlich
schönsten Teile -
im Salzkammergut. Er stellt sein Wissen und seine
Erfahrungen jenen zur Verfügung, die den Wunsch
des “Erwachens“ in sich verspüren.
Wissen zur Weisheit
- ein Weg zur Selbsterkenntnis
Hinter dem Titel „Wissen zur Weisheit“
verbirgt sich der Jahrtausende alte Weg der Selbstbefragung,
der zur Selbsterkenntnis führen kann. Alles menschliche
Streben nach spirituellen Antworten kann in drei Kategorien
zusammengefasst werden:
- Fragen zu Gott und seinem
Schöpfungsakt,
- Fragen zur Existenz
der Welt, des Universums und der Materie,
- Fragen zum Individuum,
Ego, Persönlichkeit, Verantwortung, Schuld, Sünde,
freier Wille...
Kann dies alles vollständig geklärt
werden, hat das Suchen ein Ende. Sämtliche spirituellen
Zweifel lösen sich auf, die Selbsterkenntnis
ist erlangt. Nichts ist, wie es vorher war, denn das
Leben gewinnt an ungeahnter neuer Qualität. Bevor
ich selbst diesen Punkt erreichte und in der Lage
war, das Wissen an andere weiterzugeben, legte ich
einen langen Weg zurück. Aus heutiger Sicht kann
ich sagen, dass ich viele Umwege gegangen bin und
das Ziel sehr viel einfacher, müheloser und direkter
erreicht werden kann.
Die Geschichte meiner spirituellen Suche
nahm 1985 ihren Anfang. Da hatte ich noch keine Ahnung,
worauf ich mich einließ und was so alles auf
mich zukommen würde. Zuerst beschäftigte
mich das Thema eher nebenbei, doch dann konnte –
und wollte – ich mich dessen Faszination nicht
mehr entziehen. Einer meiner ersten Schritte war,
dass ich das Konzept der Erbsünde ersetzte durch
das des persönlichen Karmas. Ich tat dies mit
Freuden, denn endlich konnte ich mich lösen von
der mir so ungerecht erscheinenden Vorstellung der
kollektiven Schuld, während ich damals das Karma
mit seiner individuellen Zuweisung von Strafe und
Belohnung als sehr viel gerechter empfand.
Im Laufe der Jahre tauchte ich immer
tiefer ein in die weit verzweigten spirituellen, religiösen
und philosophischen Lehren. Die dafür nötige
Zeit bescherte mir ein glücklicher beruflicher
Umstand, der mir sechs bis sieben Monate Freizeit
pro Jahr ermöglichte. Jedem mystischen Steinhaufen,
jeder fernen Kultur und allen sogenannten Kraftplätzen,
die mir interessant und vielversprechend erschienen,
reiste ich hinterher. Keine spirituelle Organisation
war vor mir sicher, denn mein Wissensdurst war groß.
Noch größer aber war meine Naivität:
Ich war fest davon überzeugt, dass ich das, was
ich suchte, im Außen finden würde. Ich
stopfte mehr und mehr Wissen in mich hinein und saugte
alles auf, wenn es nur in ein spirituelles Mäntelchen
gehüllt war.
Ohne es zu merken, wurde meine spirituelle
Verwirrung immer größer. Und auch meine
Verrücktheiten nahmen bedenkliche Ausmaße
an:
- bis zu acht Stunden
am Tag meditieren
- eineinhalb Jahre im
Kloster
- monatelang kaum sprechen
- bis zu sechs Stunden
am Tag beten
- Enthaltsamkeit (nur
weil mir jemand sagte, ohne Enthaltsamkeit gäbe
es keine
spirituelle
Entwicklung). Oh, was war ich nur für ein leichtgläubiger
Narr!
- Begrenzung der Wünsche
(auch hier ließ ich mir einreden, dass Vermögen
hinderlich
sei,
weshalb ich große Summen spendete und insgeheim
hoffte, mir damit die
Erleuchtung
zu erkaufen).
So sehr ich mich auch bemühte,
es half nichts – im Gegenteil. Langsam beschlich
mich das Gefühl, dass ich mich von meinem eigentlichen
Ziel immer weiter entfernte. Die Gründe dafür
konnte ich nicht erkennen, denn ich befand mich mitten
im spirituellen Labyrinth, man könnte auch sagen,
inmitten der fünf klassischen Irrwegen der spirituellen
Entdeckungsreise:
- die Suche im Außen,
- die Erwartung, dass
Selbsterkenntnis kompliziert, schwierig und langwierig
ist (sogar mehrere Leben
lang dauern könne),
- das „Suchen“
an sich, denn dies bedeutet Mangel und Nichtakzeptanz
des Ist-Zustandes, was zu einer
Blockade führt, die das Finden behindert,
- zu viel Theorie und
zu wenig praktische Anwendung im täglichen Leben,
- zu viel Wissen, Wollen,
Streben und Tun, ZUVIEL von ALLEM.
Irgendwann hatte ich mich in meinem
selbst gebauten Labyrinth so sehr verirrt, dass ich
keinen anderen Ausweg mehr sah, als meine Suche aufzugeben.
Nach fünfzehn Jahren blieb mir nur noch eine
Entscheidung: Aus, Schluss, Ende, Finito! Zu diesem
Zeitpunkt befand ich mich mal wieder in einem indischen
Kloster. Also begann ich, meine Rückreise zu
organisieren. Doch dann geschah das, was längst
überfällig war: Endlich konnte ich loslassen.
Und nun, als ich das „Alte“ losließ,
kam das „Neue“ wie von selbst. Denn, wie
immer im Leben kommt das Richtige im richtigen Moment,
auch wenn ich das damals noch nicht glauben konnte,
geschah es trotzdem – nicht wegen, sondern trotz
mir.
Kurz bevor ich im Begriff war abzureisen,
traf ich einen langjährigen spirituellen Freund.
Er schenkte mir eine Schrift über„Advaita
Rahasya“, das geheime Wissen der Einheit/Schöpfung.
Irgendwie wusste ich sofort, dass dies etwas Besonderes
war. Ohne genau erklären zu können warum,
überkam mich ein sehr gutes, fast feierliches
Gefühl. Ich stornierte meine Rückreise und
begann mit dem Studium der Unterlagen. Schnell musste
ich feststellen, dass ich daraus nicht so recht schlau
wurde. Zwar verstand ich, was da geschrieben stand,
doch seltsamerweise konnte ich das Wissen nicht aufnehmen
oder gar verinnerlichen. Was ich zu dieser Zeit noch
nicht wusste: Nach alter Tradition wird es mündlich
vermittelt, nämlich von Menschen, die im Wissen
sind, denn so kann der Funke leichter entzündet
werden.
Da in unserem Universum alles perfekt
geregelt ist, was mir jedoch auch erst später
in vollem Umfang bewusst wurde, begegnete mir nach
einigen Tagen ein rätselhafter Mann namens Toni.
Er war es, der mir die geheime Botschaft der Einheit/Schöpfung
vermittelte, denn er war im Wissen. Eigentlich müsste
es „das offene Geheimnis der Einheit“
heißen, denn es ist im Grunde jedem Suchenden
zugänglich. Mir wurde klar, dass auch ich während
der vergangenen Jahre darüber gestolpert bin
und es doch unverstanden liegen ließ.
Toni und ich trafen uns alle ein bis
zwei Tage. Er lehrte mich dieses wunderbare Wissen.
Ich las die Unterlagen und stellte ihm meine Fragen.
Manchmal bekam ich eine Antwort, doch meistens stellte
er mir eine Gegenfrage, die ich selbst beantworten
sollte. Während ich darüber nachdachte,
war es sehr oft so, dass es bei mir „klickte“.
Ich merkte, wie sich bestimmte Konzepte und Gedankenmuster
aufzulösen begannen. Immer mehr Schleier fielen
ab, und störende Glaubenssätze, von denen
ich gar nicht wusste, dass ich sie überhaupt
hatte, verschwanden. Ich schaffte es, meine Mind-Aktivitäten
zu verringern und war überwältigt, als es
mir das erste Mal gelang, mein Denken einfach auszuschalten,
so wie per Knopfdruck das Radio.
Nach nur zwei Monaten begann sich mein
Bewusstsein plötzlich zu erweitern. Ich nahm
Dinge wahr, die mir früher verborgen blieben.
Vergangenheit und Zukunft verschmolzen in der Gegenwart,
das Ego samt dem Denken wurde ausgeschaltet, die Dualität
wurde ersetzt durch die Einheit. Für zweieinhalb
Tage erfuhr ich höchste Glückseligkeit.
Nun konnte ich wirklich verstehen, was es bedeutet,
„den Himmel auf Erden“ zu erleben. Ich
erkannte mein wahres Selbst! Und genau das ist das
Ziel, von dem alle spirituellen Lehren berichten.
Es ist jener Moment, nach dem wir uns alle sehnen,
bewusst oder unbewusst.
Nach der Erfahrung dieses herrlichen
Seinszustandes veränderte sich mein Leben sehr.
Sorgen, Ängste, Bindungen, Leiden, hinderliche
Konzepte und negative Denkmuster bemühten sich
zwar hartnäckig, immer wieder Besitz von mir
zu ergreifen, hatten jedoch nicht mehr die Kraft von
früher. Was mich am meisten beeindruckte war,
dass absolut alles, was wir zur Selbsterkenntnis brauchen,
in uns selbst ist. Fünfzehn Jahre lang habe ich
den Weg ins Äußere intensiv verfolgt und
bin dennoch am Wesentlichen vorbeigegangen. Hingegen
hat mich der Weg ins Innere in nur zwei Monaten zum
Ziel geführt.
Meine Suche war zu Ende. Ich war frei
und unabhängig, brauchte keine Bücher mehr,
keine Seminare, keine Lehren, keine Rituale, keine
Einweihungen und sonstige Zeremonien. Ich entschloss
mich, dieses Wissen an andere weiterzugeben. Doch
das sollte noch einige Jahre dauern. Erst mal genoss
ich es, endlich wieder Dinge zu tun, auf die ich während
meines Versuchs der Selbstfindung über lange
Zeit „freiwillig“ verzichtet hatte. Das
brachte eine neue, ungewohnte Fülle in mein Leben.
Etwa fünf Jahre nach dem „Erwachen“
fing ich an, meine Erkenntnisse und Erfahrungen auf
dem Weg der Selbstbefragung aufzuschreiben, bekam
aber keinen Impuls, das so entstandene Buch mit dem
Titel „Wissen zur Weisheit“ zu veröffentlichen.
Nach weiteren drei Jahren begannen meine gleichnamigen
Workshops. Das Buchskript dient dabei als schriftliche
Unterlage und wird Kapitel für Kapitel an die
Teilnehmer überreicht – jeweils eines zu
jedem monatlich stattfindenden Workshop. Dort wird
vor allem praktisches Wissen vermittelt, das sofort
im täglichen Leben angewandt werden kann. Durch
diese Anwendung transformiert sich das Wissen zur
Weisheit. Kern der Workshops ist die Umpolung des
Weges – von „außen“ nach „innen“.
Denn, der Weg nach Außen führt immer in
die Abhängigkeit und Unzufriedenheit. Der Weg
nach innen führt zu unserem wahren Selbst, zu
dem in uns schlummernden Wissen, zur spirituellen
Unabhängigkeit, zu wahrer Freiheit und Glückseligkeit.